KONZEPTION

Wenn wir einen Film konzipieren, machen wir das nicht einfach so. Wir wollen, dass der Film Erfolg hat und seinen Zweck bestmöglich erfüllt. Deswegen haben wir uns eingehend mit der Wirkungsweise von Bewegtbild im Marketing beschäftigt. Was ist für unsere Kunden das Wichtigste?

1.
Kunden brauchen keinen Film. Sondern den Kommunikationseffekt.
Alle wollen etwas erreichen: Bekanntheit, Aufmerksamkeit, mehr Umsatz, ein anderes Image, mehr Kunden. Ein gut konzipierter Film kann da ein echter Booster sein, wenn er durch entsprechende Maßnahmen in der Verbreitung unterstützt wird. Aber der richtige Impact wird nur erreicht, wenn der Film durch seine Konzeption verfängt.

2.
Filme sind Kommunikation
Wer teilt wem, wie, was mit? Das hat viel damit zu tun, wie der Kommunikator auf uns wirkt, mit der Form der Botschaft und der Art der Betrachtungssituation. Wir bringen Kommunikatoren und Zuschauer zusammen. Und zwar nachhaltig.

3.
Durch Storytelling
Hier geht es um das Destillieren der Essenz, dessen, was erzählt werden soll. Denn Zeit und Geduld der Zuschauer sind begrenzt. Die gute Nachricht: jeder abstrakte Sachverhalt lässt sich erfolgreich vermitteln, wenn man ihn durch Personen und Plot zu einer Geschichte macht. Aber nur, wenn sie interessant ist. Und woher weiß man, was interessant ist?

4.
Menschen interessieren sich für Menschen
Freund oder Feind? Das überprüfen wir hundertfach täglich, wenn wir auf andere Menschen treffen. Alles Relevante wird mit anderen Menschen ausgehandelt, sie sind unser primärer Bezugspunkt. Aufgrund dieser besonderen Sensibilität stellen wir in unseren unseren Filmen den Menschen in den Mittelpunkt. Das erleichtert es Emotionen zu vermitteln und Vertauen aufzubauen, beides Grundlagen einer nachhaltigen Kommunikation mit dem Zuschauer.

5.
Mehrwert
Durch die digitale Transformation hat der Zuschauer immer mehr die Möglichkeit nur das zu schauen, was ihm gefällt. Also muss man ihn in seiner Freiwilligkeit verführen. Das zu tun, war für uns eine der Hauptmotivationen für die Gründung von DAS GUTE WERK Bewegtbild.

POETRY OF A PIANO


Für: Goecke + Farenholtz Pianos Berlin, 1:10 min.

Ausgangspunkt war die Frage, ob man ein Klavier in sechzig Sekunden ohne weitere Erklärung erfahrbar machen kann. Die Konzentration auf Atmosphäre und Emotion, sowie der Verzicht auf Information haben sicherlich dazu beigetragen, dass der Film so erfolgreich geworden ist. Bisher 40.000 Views und 350 Likes auf Vimeo. Teilnahme am Webvideopreis 2013.

Kamera: Peter Gröne, Sounddesign: Rainer Oleak, Regie: Andreas Scheffer



Für uns haben sich vier Prinzipien herausgebildet, die zum Erfolg in der Bewegtbildkommunikation führen.

EMOTIONALITÄT
Emotionen sind die Marker unseres Gedächtnisses, die signalisieren, dass etwas wichtig ist. Und man es deswegen nicht vergessen darf.

AUTHENTIZITÄT
wirkt überzeugend und schafft Vertrauen. Werbung ist immer Behauptung, aber sie kann trotzdem die Bereitschaft zum Dialog signalisieren. Wir achten sehr darauf, Menschen erfahrbar zu machen. Zum Beispiel, indem sie in unseren dokumentarischen Formaten ihre Geschichte selber erzählen dürfen.

HOCHWERTIGKEIT
ist wichtig, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Und um dem Zuschauer zu signalisieren, dass einem das Anliegen selber wichtig ist. Die Ansprüche an Bewegtbildinhalte steigen, weil es eine Art Sprache ist, die wir schon lange kennen und sehr häufig verwenden. Entsprechend kultiviert ist dort unser Vokabular.

NACHHALTIGKEIT
Wenn man schon Aufwand betreibt, soll er auch Impact haben. Deswegen sind unsere Geschichten durchdacht strukturiert und interessant erzählt. Mit Empathie zu unseren Kunden und gleichzeitig dem Blick von außen. In starken Bilder und mit dem erfahrenem Umgang aller Werkzeuge des Filmemachens. So bleibt der Film lange einsetzbar.

THE RHYTHM OF MAKING A KNIFE


Für: Stahlwerk Berlin, 1:15 min.

Auch hier war der Ansatz allein aus den Bildern und Geräuschen des Stahlwerks eine audiovisuelle Landschaft herzustellen. Dadurch, dass auch in diesem Film nicht gesprochen wird, ist er sehr universell einsetzbar und umgeht alle Sprachbarrieren. Das Ergebnis sind bisher 66.000 Views und 560 Likes auf Vimeo, die Teilnahme am Wettbewerb am Webvideopreis 2014, und die Einbindung als Content in zahlreichen Blogs. Zum Beispiel Hornbach, Le Mouching, Userfarm, Global Bushlife.

Kamera: Peter Gröne, Regie: Andreas Scheffer