WERBEFILM

Werbefilm meint in der Regel den klassischen Fernsehspot, der im Werbeblock platziert wird. Der finanzielle Aufwand ist hoch, und die Streuveruste sind groß. Durch die Wandlung des Internets zum Bewegtbildmedium sind Kanäle entstanden, auf denen man sein Zielpublikum genauer erreichen kann. Denn die Geschichte des Internets ist die Geschichte sich selbst zusammengefundener Special-Interest-Gruppen. Zeitliche und geographische Grenzen verschwinden.

Da der Zuschauer immer mehr auswählen kann, was er sehen will, verändert sich der Werbefilm. Man will den Zuschauer verführen, um innere Widerstände abzubauen und ihn zum Weitersagen zu bewegen. Der Maßstab an Qualität und Kreativität bleibt unverändert hoch. Aber veränderte Produktionsweisen ermöglichen heute Budgets auch jenseits sechsstelliger Beträge. Und durch modernes Video-Marketing gelingt eine Zielgruppenansprache mit geringen Streuverlusten. Im Gegenteil: Video ist eine sehr effektive Maßnahme zur Search-Enginge-Optimization (SEO), bringt also auch schon vorhandene Kommunikationswerkzeuge nach vorne.

BEI UNS GIBT'S NICHT NUR GELD


Für: Investitionsbank des Landes Brandenburg, 2:06 min.

Die ILB hat überzeugende Argumente für sich als Arbeitgeber, doch heutige, jüngere Zielgruppen sind anspruchsvoll, was die Form ihres Videokonsums angeht. Selbst bei Sachthemen wird ein Unterhaltungswert erwartet, damit ein Video überhaupt angeschaut wird. Wie kann man also den Unterhaltungswert in Bezug auf die ILB maximieren? Folgende Verkürzung brauchte uns auf die richtige Fährte: die ILB ist eine Bank. Eine Bank hat Geld. Geld ist für viele Menschen attraktiv. Manche würde es am liebsten einfach so mitnehmen. Wie könnte diese Situation in der ILB aussehen? Was könnte sich daraus entwickeln? Dieser Plotansatz bot viele Möglichkeiten ihn mit dem Pitch der ILB zu verknüpfen und weiterzuspinnen.

Kamera: Gernot Bayer, Buch + Regie: Andreas Scheffer


POETRY OF A PIANO


Für: Goecke + Farenholtz Pianos Berlin, 1:10 min.

Ausgangspunkt war die Frage, ob man ein Klavier in sechzig Sekunden ohne weitere Erklärung erfahrbar machen kann. Bisher 40.000 Views und 320 Likes auf Vimeo. Teilnahme am Webvideopreis 2013.

Kamera: Peter Gröne, Sounddesign: Rainer Oleak, Regie: Andreas Scheffer


THE RHYTHM OF MAKING A KNIFE


Für: Stahlwerk Berlin, 1:15 min.

Auch hier war der Ansatz allein aus den Bildern und Geräuschen des Stahlwerks eine audiovisuelle Landschaft herzustellen. Bisher 32.000 Views und 550 Likes auf Vimeo. Teilnahme am Wettbewerb am Webvideopreis 2014. Als Content in zahlreiche Blogs eingebunden, zum Beispiel Hornbach, Le Mouching, Userfarm, Global Bushlife.

Kamera: Peter Gröne, Regie: Andreas Scheffer